Studium
-

Einer der vielen Gründe für das Erasmussemester war meine Neugier, wie sich das Archäologiestudium in Griechenland gestaltet – wenn man die Studienobjekte wortwörtlich vor der eigenen Haustüre hat, so müsste es doch anders sein? Und um es kurz zu machen: Das ist es auch. Während ich in Jena Klassische Altertumswissenschaften, d. h. Klassische Archäologie und
-

Museen sind wunderbare Orte. Sie bewahren und konservieren – und gleichzeitig sorgen sie dafür, dass man die Vergangenheit nicht vergisst und sich ihrer Kunstfertigkeit, Brutalität und Schönheit erinnert. Als jemand, der leidenschaftlich gerne in Museen geht, stand es für mich außer Frage, dass ich über die Museen von Ioannina etwas schreiben wollte. Archäologisches Museum Das
-

Durch meine erste Woche in Ioannina, in der ich in einem kleinen Apartment im Zentrum unterkam, und zahlreiche Besuche in den letzten Wochen hatte ich ausreichend Gelegenheit, die überraschend vielfältige Innenstadt zu erkunden, Vögel zu beobachten und Museen zu besuchen. Die historische Altstadt besteht zum größten Teil aus Häusern der osmanischer Zeit. Im Gegensatz zu
-

Morgen beginnt in Jena das Sommersemester, bei mir jedoch liegt der Beginn des griechischen Semesters schon mehr als anderthalb Monate zurück. Dass bald die Hälfte meiner Vorlesungszeit vorbei sein wird, ist ein seltsames Gefühl. So viel ist in der Zwischenzeit passiert, dass ich nicht einmal mehr mit meinen so regelmäßig geplanten Blogbeiträgen hinterher gekommen bin.
-

Die Universität von Ioannina ist im Unterschied zu Jena eine Campus-Universität – mit Ausnahme einiger Fakultäten, die ins Stadtzentrum oder die Nachbarorte ausgelagert sind, spielt sich der Großteil des universitären Lebens auf dem Campus ab. Dieser ist ungefähr genauso groß wie die Jenaer Innenstadt und über drei Buslinien direkt mit dem Stadtzentrum verbunden. Beim Einsteigen
-

Mit dem Flugzeug benötigt man von einem deutschen Flughafen nach Ioannina mit Zwischenstopp in Athen etwa acht Stunden. Mit dem Zug sind es etwa vier Tage: genügend Zeit, um sich innerlich vorzubereiten – so sollte man zumindest meinen. Man plant und überlegt monatelang, gerät zwischenzeitlich ein bisschen in Panik, bekommt sich vor Vorfreude nicht mehr